Ein sensibel erzählter Spielfilm über schwule Datingkultur und emotionale Nähe. Im Zentrum steht ein junger Mann in Hongkong, der bei jedem neuen Sexdate die Rolle seines früheren Partners annimmt, in der Hoffnung, sich selbst dadurch näherzukommen. In bewusst offener Erzählweise und wechselnder Dramaturgie verhandelt der Film Einsamkeit, Begehren und die widersprüchlichen Formen von Intimität im urbanen schwulen Alltag. In schwarz-weiß gedreht und erstmals auf der Berlinale gezeigt, bewegt sich der Film zwischen dokumentarischer Beobachtung und narrativem Kino.
Eine ausführliche Kritik von “Queerpanorama” gibt es auf GGG.at.
