Lesung | Jonah I. Garde: Trans*Geschichten der Moderne

Wie ist Trans* Geschichte mit Modernität und Kolonialität verwoben?
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Jonah I. Garde zeigt, dass »Geschlechtsumwandlung« im frühen 20. Jahrhundert sowohl als Zeichen wissenschaftlichen Fortschritts galt als auch tief in rassistischen Theorien über das Menschsein verwurzelt war – und auch in populären Massenmedien einen zentralen Ort der Auseinandersetzung mit Modernität und Kolonialität darstellte.

Dabei wird deutlich, wie sich die Perspektive auf Trans* Geschichtsschreibung verändert, wenn kolonialgeschichtliche Aspekte in den Fokus rücken. Die Forschungsarbeit von Jonah I. Garde bezieht sich dabei auch sehr ausführlich auf Wiener Quellen, das Institut für Sexualforschung und die Experimente des Wiener Endokrinologen Eugen Steinach zu „Geschlechtsumwandlungen“.

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