Queerer Bezirksspaziergang Josefstadt

QWIEN zeigt die unbekannten Seiten der Josefstadt
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Der Rundgang im 8. Bezirk startet in der Alser Straße 43 mit der Geschichte von zwei Freundinnen in der NS-Zeit. Ein kurzer Schwenk zur Namensmauer im Ostarrichi Park führt zwar in den 9. Bezirk, aber zu einem homosexuellen Dichter und Schoa-Opfer, das in der Josefstadt lebte.

Mit dem Frauenverlag, der Frauenbuchhandlung und dem Frauencafé war der Bezirk auch seit den 1970er-Jahren ein Zentrum der Frauen- und Lesbenbewegung, mit der Aidshilfe in der Wickenburggasse auch der erste offizielle Anlaufpunkt für Betroffene der in den 1980er-Jahren für viele noch tödlichen Virusinfektion.

Der Texter zahlreicher Schlager und Wienerlieder von den 1930er bis in die 1950er-Jahre lebte ebenfalls in der Josefstadt. Weitgehend unbekannt ist, dass schon vor und nach dem 1. Weltkrieg erste Versuche zur Gründung einer Lesben- und Schwulenbewegung stattfanden, die ebenfalls im Bezirk beheimatet waren.

Nach einem Stopp bei der ehemaligen Florianiloge endet der Rundgang im Volkskundemuseum, wo noch die aktuelle Ausstellung des Queer Museum Vienna besucht werden kann.

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